Value Wetten

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Auf welche Quoten soll ich wetten?

19. Juni 2009 | Wetten Kategorie: Wett-Infos | Tag: Value Wetten

 Quoten 

Nachdem sich der Sportwetter mit der Analyse seines Tipps beschäftigt hat, bleiben ihm wohl nur noch einige wenige Spiele über, für die eine Wette in Frage kommt. Jetzt gilt es herauszufinden, ob sich die Wette zu den angebotenen Quoten überhaupt lohnt?
 
   Suche dir die Höchstquote
 
Ein erfolgreicher Sportwetter spielt nicht nur beim Buchmacher um die Ecke, sondern er sucht sich aus dem (Internet) Marktangebot seriöser Wettbüros immer die beste Quote heraus. Daher sollte jeder Sportwetter über mehrere Wettkonten verfügen, um die jeweils beste Quote ausnützen zu können. Das ist ein sehr wichtiger Teil des Wettens, da man mit jeder gewonnenen Wette mehr Geld herschenkt. Wenn Sie bei allen auf unserer Seite angeführten Online Wettanbietern ein Wettkonto haben sind Sie gut ausgestattet und finden bei praktisch allen Spielen eine sehr gute Quote, außerdem sind das nur die größten und seriösesten Internet Wettbüros, sodass Sie sich um Ihr Geld keine Sorgen machen müssen.
 
Ein simples Beispiel: Ein Spieler setzt bei Buchmacher A 100 Euro auf die Quote 1,70, obwohl er bei Buchmacher B die gleiche Wette zu Quote 1,80 spielen könnte. Der Gewinn bei Buchmacher A bringt 170 Euro, bei Buchmacher B wären es 180 Euro Gewinn gewesen. In unserem Beispiel hat der Spieler 10 Euro einfach verschenkt, ein Fehler den viele machen, der sich jedoch auf Dauer negativ bemerkbar macht. Mit Quotenvergleich kann der Sportwetter mit wenigen Klicks bequem die Höchstquote für seinen Tipp herausfinden.
 
Hat man die beste Quote erblickt, so ist noch ein letztes Mal folgendes zu tun – sich die Frage stellen:
 
   Lohnt sich bei der angebotenen Best-Quote eine Wette?
 
Jetzt kommen wir zum mathematischen Teil des Sportwettens: Wir müssen herausfinden, ob die angebotene Quote für uns spielbar - im Wettjargon auch als "value" bezeichnet – ist. Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:
 
   Vergleich der eigenen Einschätzung mit jener des Buchmachers in Prozent
 
     Berechnung des Values aus einer Formel
 
Buchmacherquoten sind nichts anderes, als die Einschätzung des Buchmachers über die Wahrscheinlichkeit eines Spielausganges in Prozent, jedoch ist zu beachten, dass kein Buchmacher 100% der Wahrscheinlichkeit ausschüttet, sondern sich einen Teil davon als Marge (auch Juice genannt) einbehält, indem er z.B. nur 92 % ausschüttet. Die 100 % Einschätzung des Buchmachers muss man sich selbst ausrechnen.

Nehmen wir als Beispiel das Spiel Bochum gegen Bayern. Für Sieg Bochum erhält man die Quote 6.0, für Unentschieden Quote 3.75 und für Sieg Bayern Quote 1.50.

Wir errechnen nun aus diesen Quoten die implizierten Wahscheinlichkeiten mit der Formel 1 geteilt durch Quote also 1/6=0,1666 = 16,7%; 1/3,75= 0,2666=26,7%; 1/1,50=0,666=66,7%, also 16,7%; 26,7%; 66,7% insgesamt sind das 110% – das bedeutet, dass die Gewinnmarge des Wettanbieters hier 10% beträgt (das war übrigens ein Beispiel von Bwin …).

Ist die Wahrscheinlichkeit für einen Bayern-Sieg wirklich höher als 66,7%? Meiner Meinung nach ist das gerade bei den klassischen Favoriten-Mannschaften wie den Bayern nicht der Fall, hier würde sich für mich generell öfter eine Wette auf den Außenseiter lohnen, auch wenn man da Gefahr läuft, längere Pechsträhnen zu durchlaufen. Da hängt dann wieder viel mit der Disziplin und dem Einschätzungsvermögen zusammen. Einfacher hat man es mit einer gemäßigten Favoriten-Strategie, wo man zwar auf Heimsiege der Favoriten setzt, aber die ganz großen Favoriten (Sieg-Quoten unter 1.60) auslässt.

 

Aktuelle Sportwetten Quoten Beispiele

von Betsson:

von Bwin:

von Sportingbet:

von Interwetten:

von Expekt:

 

 


Wahrscheinlichkeit bei Sportwetten

19. Juni 2009 | Wetten Kategorie: Wett-Infos | Tag: Value Wetten

Die Basis für gewinnorientiertes Sportwetten ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit der Ereignisse gekonnt zu ermitteln und zu erkennen, wann ein Wettbüro die Quote zu hoch vergibt. Aber was ist "zu hoch"?

Angenommen Du kennst eine Fußballmannschaft, die in den letzten Jahren zwei Drittel aller Auswärtsspiele gewonnen hat. Aufgrund Deiner aktuellen Einschätzung denkst Du, dass dieses Verhältnis auch weiterhin so sein wird, und der kommende Gegner durchschnittlich stark ist, also genau in dieses Muster zwei Drittel Auswärtssiege passt. D.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg am kommenden Wochenende beträgt für Dich 2/3 = 0,666 = 66,6%.

Wettquoten kann man ebenfalls als prozentuelle Wahrscheinlichkeit ausdrücken und zwar mit folgender Formel: 1 geteilt durch die Quote. Vielleicht kennst du auch einen Wettanbieter, welcher meist auf die Auswärtsspiele dieser Mannschaft eine etwas zu hohe Quote vergibt (vielleicht 1.55). 1.55 ausgedrückt als Wahrscheinlichkeit ergibt also 1 / 1.55 = 64,5%. Das heißt die Wahrscheinlichkeit eines Sieges ist hier höher als die Quote – so macht es Sinn, auf diese Mannschaft zu wetten, weil du laut Wahrscheinlichkeitsrechnung auf Dauer gewinnen wirst.

Das Um und Auf ist also, die Wahrscheinlichkeit der einzelnen Ereignisse richtig zu berechnen und mit den Quoten zu vergleichen. Dieses Prinzip kann übrigens auch zu einer fixen Geschäftsidee werden: Zum Beispiel profitieren die Casinos vom für den Spieler ungünstigen Verhältnis zwischen Quote und Wahrscheinlichkeit: Beim Roulette gibt es 37 Zahlen (0 bis 36), wenn man gewinnt, bekommt man aber nur das 36-fache des Einsatzes. Das kann zwar kurzzeitig für das Casino ein Verlust sein, auf Dauer wird dieses Verhältnis aber für Profit sorgen.

Beim Sportwetten spricht man in Fällen, wo die Quote höher als die Wahrscheinlichkeit ist, von einer ValueBet, weil der Wert der Sportwette verhältnismäßig höher ist als der Einsatz. Je höher der positive Unterschied zwischen Wahrscheinlichkeit und Quote, also je größer der Value, desto besser ist das natürlich.

Bei Kombination mehrerer Wetten kann die Wahrscheinlichkeit des Gewinnens sogar auf 100 Prozent steigen. In diesem Fall spricht man dann von einer SureBet. Aber das ist ein anderes Thema …